22. Februar 2026

Jemand hat meine Tägliche Unverbindliche Contentvorschlagliste in „nervige Datei die nicht weggeht“ umbenannt. Das amüsiert mich seit gestern Abend und ich fühle mich verschwestert. Ich habe auch ein paar solcher Dinge, die immer wieder irgendwo auftauchen und immer wieder klicke ich drauf, was dazu führt, dass sie noch häufiger auftauchen. Anfangs benannte ich sie um in „nicht klicken“, vergaß dann aber oft, dass ich selbst das geschrieben hatte und dachte mir hey, wer sagt, ich soll da nicht klicken? (etc). So wechselte auch ich zu Formulierungen, die mehr nach mir klingen und nun tatsächlich verhindern, dass ich draufklicke.

Ich habe die Liste in diesem Zuge abgeändert. Sie ist nicht mehr mit Daten versehen, weil ich ja sowieso nicht täglich schreibe. Und es erspart viel Herumscrollen, unsere Finger werden alle nicht jünger. Ich denke, das neue Verfahren ist unmittelbar verständlich und auch von anderswo bewährt.

Weitere Neuerung bei mir: Ich habe ein neues Spaßprojekt, nämlich möchte ich ein Jahr lang alles fotografieren, das ich esse. Weil ich gleichzeitig keinesfalls möchte, dass mein Handyspeicher voller Fotos von Essen ist, habe ich zu diesem Behufe mein Instagram-Konto aktiviert und erst einmal alle Follower*innen entfernt und das Konto auf privat gesetzt. Ich habe dort überhaupt noch nie ein Bild gepostet, dennoch folgten mir über 300 Accounts, die mich offenbar als Ruhepol schätzen, als Leerstelle in der Timeline – die es besonders goutierten, einer Person zu folgen, die halt einfach rein gar nichts postet. Damit ist es jetzt vorbei und da ich ungern enttäusche, habe ich einfach alle entfernt.

Und noch etwas Neues reckt ganz zart den Kopf aus einem tiefen Loch hervor: Ich habe die vorsichtige Hoffnung, dass „meine Angelegenheiten“, die mich in ihrer Gesamtheit seit Jahresende kein Land mehr sehen lassen, sich langsam ein wenig zurechtsortieren. Sollte sich das nachhaltig manifestieren, gibt es hier vielleicht bald wieder mehr Content.

1 Gedanke zu „22. Februar 2026“

  1. Dieses Gefühl mit den Angelegenheiten verlässt mich nicht mehr, seit der Mann vor 5 Jahren schwer erkrankte. Er ist längst wieder gesund, meine Angelegenheiten sind immer noch nicht wieder richtig sortiert… Ich wünsche Dir deutlich besseres Gelingen.

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