Urlaub zu Hause – Tag 2

Für Wasch- und Spülmaschine gibt es nun keine Warteschlange mehr und alle Terminvereinbarungen, die aktuell sinnvoll sind, sind erledigt.

Mittags war ich im Kino. Ich wollte gern einen Film sehen und zu Hause gelingt mir das bekanntlich nicht, weil ich dann entweder einschlafe oder ganz kurz etwas anderes erledige und nicht mehr zum Fernseher zurückkehre. Das zweite fällt im Kino weg, das Einschlafen meistens auch, zumal ich heute sehr gut ausgeschlafen hatte.

Ich sah Horst Schlämmer sucht das Glück. Da der Humor von Hape Kerkeling mir liegt, hoffte ich auf gute Unterhaltung. Meine Hoffnung wurde weder enttäuscht noch übererfüllt. Die Zeit verging schnell, ich war von nichts abgestoßen und fand einige Passagen ganz charmant.

Beim Studium des Kinoprogramms und durch die vor dem Film gezeigten Trailer entdeckte ich noch mehr Filme, die ich mir gut anschauen könnte, nämlich unbedingt Glenkill, dann Project Hail Mary und der Super Mario Galaxy Film. Vielleicht gehe ich einfach alle zwei Tage ins Kino während des restlichen Urlaubs. Ich wohne so, dass ich zu Fuß hinspazieren kann und je nach Uhrzeit gibt es Karten ab EUR 6,99. Popcorn habe ich heute schon gegessen, die brauche ich das nächste halbe Jahr nicht mehr.

Nach dem Kino ging ich schwimmen. Ich glaube, meine übliche Schwimmzeit (ab 19 Uhr) ist besser als die heutige (17:30), es war nämlich noch ein Kinderschwimmkurs im Gange. Zusätzlich waren sehr viele Plantschherren – also Männer, die sich mit dem Wasser prügeln, um voranzukommen – anwesend. Das Kreisschwimmen beherrschten sie nicht, das Ausweichen zunächst auch nicht, sie erlernten es aber dann, als ich zweimal gegen einen geschwommen war. Ich weiche natürlich auch aus, aber wenn man links und rechts jemanden auf gleicher Höhe neben sich schwimmen hat, dann geht das nicht, dann muss die einzelne Person, die von der anderen Seite kommt, vorausschauend agieren, statt auf die Mitte zuzuhalten. Hinterher lief dann alles sehr smooth.

Am Schwimmbad hing ein Zettel mit dem Datum, an dem das Hallenbad schließt und das Freibad (das aber woanders ist, ich war dort noch nie) öffnet. Ich wollte mir das Datum merken, habe mir aber nur „nächste Woche noch nicht“ gemerkt. Nun muss ich darauf vertrauen, dass ich bis Ende nächster Woche nochmal schwimmen gehe, damit ich das genaue Datum feststellen kann. Aber eigentlich habe ich vor, mindestens so oft schwimmen zu gehen, wie ins Kino.

Morgen ist zunächst einmal ein häuslicher Tag eingeplant. Die Putzhilfe kommt, sie möchte den Fensterputzroboter nochmal vorgeführt bekommen. Ich erwarte zwei Lieferungen und werde vermutlich den Geschirrschrank umräumen, um Papa Ns Porzellan zu integrieren. Auch kann ich mir vorstellen, mich an den Schreibtisch zu setzen und die Steuererklärung sowie die Chorbuchhaltung zu machen.

Noch immer habe ich Dauerohrwürmer von den Songs vom letzten Wochenende, bin zugleich versucht, gleich den nächsten Workshop wieder zu buchen. Geht das alles wieder weg?

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