August 2026

Herzregen in Kent

Manche Dinge lassen sich erst mit etwas Abstand erzählen, wenn sie in all ihren Einzelheiten und Zusammenhängen durch die verschiedenen Schichten des eigenen Bewusstseins gesackt sind und sich zu einem Erinnerungskristall, handhabbar und erzählbar, verfestigt haben. So ist es mir heute, im Urlaub mit Herzbruchs in Kent, möglich, die Geschichte von uns und Herrn Schäfer im Urlaub vor einem Jahr in Dingens zu berichten.

Als wir damals im Ferienhaus ankamen und von einem Rasenmähermann namens Frank empfangen und eingewiesen wurden, erwähnte Frank einen Herrn Schäfer, dessen Wäsche er erst am Vorabend gemacht habe, die Sachen hingen daher noch im Wirtschaftsraum, aber ganz hinten, sie würden uns hoffentlich nicht stören. Herr Schäfer sei vor kurzem hier gewesen und käme auch bald wieder, er sei häufiger da. Dies nahmen wir relativ desinteressiert zur Kenntnis. Bei der späteren näheren Untersuchung des Hauses fanden wir, ebenfalls im Wirtschaftsraum, eine Schublade mit haltbaren Nahrungsmitteln, unter anderem Hafermilch. Obenauf lag ein Zettel, in Schreibschrift, der in etwas, das ich Mittelalterrollenspielersprache nennen würde, so grob kundtat (aus dem Gedächtnis zitiert):

Zum Gruße, edle Gäste!
Gehen euch die Vorräte aus, so bedient euch gern an dieser einfachen Speise.
Doch sei euch aufgetragen: Was ihr nehmet, das lasset in gleicher Weise wieder da, auf dass die Vorratskammer nicht leer verbleibe. Ersatz oder ein paar Taler seien mir wohlgefällig.
So wünsche ich euch allzeit guten Hunger und eine angenehme Herberge!

Dies nahmen wir zur Kenntnis, und nahmen uns auch gleich eine Hafermilch.

Am nächsten Morgen, als ich aufwachte, erwartete mich Frau Herzbruch wie damals beschrieben mit zwei bizarren Nachrichten: zum einen, dass sie abreisen würde und zum anderen, Herr Schäfer sei ein Minnesänger. Beides war falsch, das wurde in beiden Fällen aber erst mehrere Tage später klar. Bis dahin verfestigten sich in unseren Köpfen die Beweise für die Identität von Herrn Schäfer. Wir studierten seine Website und hörten seine Musik auf Youtube. Er hatte kürzlich erst an einem Gesangswettbewerb im Mittelalterhaus auf dem Nachbargrundstück teilgenommen – nur logisch, dass er häufiger in unserem Ferienhaus, dem alten Gerichtsgebäude, aus dem Geschichte nur so hinauspulsierte, unterkam. Die Wäsche im Hauswirtschaftsraum passte von Stil und Statur zu ihm, die Schrift auf dem Zettel sowieso. Wir sahen ihn vor uns in unserem Ferienhaus: wie er in der Abenddämmerung mit der Laute auf der Bank unter der Trauerweide saß und neue Tonfolgen übte, wie er nachts am Tisch unter den zahlreichen Wappen mit der Hand Texte schrieb und verwarf, morgens übermüdet und barfuß in der Küche. Herr Schäfer ist Raucher, Zigaretten und Feuerzeug hatte er hinter einer Zinnbackform, die als Deko im Eingangsbereich hing, versteckt. Vor sich selbst versteckt, er war ja immer allein, getrieben, zerrissen. Das Haus war ganz offensichtlich seine Inspiration, seine Muse. So erklärte es sich auch, dass er trotz Impressumsanschrift im Nachbarort immer wieder im Ferienhaus übernachtete. Er hatte wohl mit dem Besitzer eine Übereinkunft, dass er in Zeiten, in denen das Haus unvermietet bleibt, dort wohnt und für Belüftung, Heizung und Bewässerung des Gartens sorgt.

Es war ein vollkommen stimmiges und rundes Bild. Dass wir an Tag 3 in die 23 km entfernte Apotheke fuhren, die im Ort der Impressumsanschrift von Herrn Schäfer lag, war tatsächlich Zufall, wo wir einmal da waren, fuhren wir natürlich auch an seinem Haus vorbei und als er uns eine Kreuzung weiter in einem alten, schmutzigen Auto entgegenkam, waren wir uns sicher, dass alles wahr ist und wir keinesfalls falsch liegen können.

Manchmal ist es mit den Tatsachen wie mit dem Mond: Man sieht ihn, glaubt, man wisse, was man sieht, und erst später merkt man, dass einem die andere Hälfte gefehlt hat. Bei mir geschah das in dieser Nacht um kurz nach vier. Da saß ich plötzlich schlagartig wach im Bett, weil mein – im Urlaub völlig unterbeschäftigtes Gehirn – in diesem Moment die Information ausspuckte, die irgendwo im Kleingedruckten der Mietvereinbarung für das Haus stand, nämlich der Name des Besitzers: Schefer. Kein Minnesänger sondern ein Architekt. Seine Kleidung, seine Hafermilch, seine Zigaretten. Keine Texte, keine Tonfolgen, keine Muse.

Wie komme ich heute darauf? Mein Gehirn ist für mich nicht immer gut kontrollierbar. Deshalb liebe ich meinen Alltag so sehr, nicht als zwingendes Korsett, sondern als Lichtstreifen, die die Landebahn kennzeichnen, durch die ich nach irgendwelchen mentalen Ausflügen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückfinden kann. Im Urlaub fehlt das, ganz akut bemerkte ich es heute auf einer Autofahrt durch Kent. „Ich glaube, da sitzt eine Stechmücke am Schiebedach!“, sagte ich von der Rückbank. Frau Herzbruch antwortete etwas und ich verstand: „Das ist Ara.“ Der Moment, in dem mein Gehirn verharrte, war nur minimal, vermutlich nicht einmal messbar, dann verstand ich sofort. Frau Herzbruch hat ja eine für mich höchst befremdliche Fixierung auf Fahrzeuge und sagt häufig, wenn wir einem begegnen, seinen Namen auf. Es ist nur ganz logisch, dass sie in ihrem Auto eine kleine Spinne hat und diese intellektuell „Ara“ (nach Arachirgendwas, das mir nicht sofort einfiel), sogar getauft hat. Das alles geschah im Bruchteil eines Moments, bevor mein Mund „Was?“ sagte und Frau Herzbruch deutlicher „Aa!“ wiederholte, denn es war Vogelkacke von außen.

Das Merkwürdige ist, dass wir uns heute an unsere falsche Geschichte noch sehr genau erinnern können, während wir kaum noch wissen, wie es tatsächlich war. Herr Schäfer ist in unserem Gedächtnis erstaunlich gut erhalten, mitsamt Laute, Trauerweide und nächtlichem Schreiben. Der wirkliche Herr Schefer dagegen ist fast vollständig verschwunden. Vielleicht wird es mit Frau Herzbruchs kleiner Autospinne namens Ara ähnlich sein.

Ich finde, meine Geschichten sind deutlich besser als das, was wir als Realität akzeptieren.

(Wenn Sie einen Reisebericht lesen wollten, schauen Sie bei Frau Herzbruch vorbei!)

5. August 2026 – WmdedgT

(Alles zu WmdedgT wie immer bei Frau Brüllen.)

Die Nacht war grauenhaft. Um halb 3 nachts wachte ich mit einer beginnenden Migräne auf, ging auf den Balkon in dem naiven Gedanken, mich zu erfrischen, doch dort hatte es – um 2:32 Uhr – noch 30 Grad. Wi-der-lich.

Um 6 Uhr erwachte ich erneut, nun ohne Migräne dafür in einem körperlichen Zustand wie diese winzigen Männchen aus Kinderzeitschriften, die man in Wasser legen kann und dann wachsen sie auf die größe eines echten Menschen heran. Was natürlich gelogen ist, sie werden nur so ca. 10 cm groß, ich bin aber 176 cm groß, umso schlimmer das alles, bleiben Sie einfach bei dem Bild eines derart aufgequollenen Menschen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich es ertrage, weiterin Matratze an meinem Körper zu spüren, also blieb ich wach. Sowieso wollte ich schwimmen gehen, je früher desto besser. Wegen der Hitze konnte ich mich allerdings nur sehr langsam bewegen und zusätzlich nicht denken, eine sehr schlechte Kombination, die dazu führte, dass es knapp zwei Stunden dauerte, bis ich einen Badeanzug unter Shorts und T-Shirt trug und meine – bereits am Vorabend gepackten – zwei Taschen inklusive aller Telefone und Schlüssel aus dem Haus gebracht hatte (ich musste dreimal sehr langsam umkehren)

So war ich erst um kurz nach 8 im Schwimmbad. Und nun geschah es: das Universum gab mir ein Zeichen. Es ist nämlich so, dass ich vor einigen Monaten erfuhr, dass ein Kollege dasselbe Schwimmbad frequentiert wie ich. Dieser Kollege ist niemand, mit dem ich meine Freizeit verbringen möchte und zum Glück hatte ich ihn noch nie im Schwimmbad getroffen. Auch heute nicht, heute traf ich ihn aber vor dem Schwimmbad auf dem Parkplatz, er fuhr weg, ich kam an. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass ich keinesfalls früher aufstehen sollte als bisher, um schwimmen zu gehen. Ich habe verstanden.

Das Wasser war trotz früher Uhrzeit viel zu warm. Ansonsten war alles gut. Ich kann jetzt tatsächlich so lange Kraulschwimmen, wie ich will, egal ob mit oder ohne Kurzflossen. Wenn ich angestrengt werde, schwimme ich langsamer oder atme häufiger, wenn ich mich erholt habe, wieder etwas schneller, es ist jetzt genau so, wie es beim Brustschwimmen schon immer war. Das macht mich glücklich.

Ankunft im Büro um 9:30 Uhr, es hatten sich erfreulich wenige Mails über Nacht angesammelt und ich konnte sofort mit geplanten Erledigungen beginnen. Um 11 Uhr dann ein geplantes Gespräch mit einer MItarbeiterin, bei der es zum einen um ein Sachthema ging und zum anderen um ein persönliches Thema, nämlich das Verschicken von unangemessen formulierten Mails. Wir hatten darüber schon zweimal zuvor gesprochen, jedoch offensichtlich nicht nachhaltig. Daher stellten wir heute im Gespräch eine Liste auf, an der man erkennen kann, dass eine Mail, die man selbst schreibt, „verdächtig“ ist. Ich teile diese Liste hier gerne, ich denke, sie kann ganz grob auch für Kommentare und Replys in Social Media gelten:

Pro bejahender Antwort ist 1 Punkt zu zählen, außer es ist anders angegeben:

Bin ich verärgert?
Fühle ich mich vollkommen im Recht?
Bin ich überzeugt, dass ich den Sachverhalt zweifellos in allen Einzelheiten überblicke?
Bin ich der empfangenden Person gegenüber (aktuell) nicht wohlwollend gestimmt?
Schreibe ich eine Mail, statt das persönliche Gespräch zu suchen, weil cih am Standpunkt des Gegenübers nicht interessiert bin?
Schreibe ich eine Mail, statt das persönliche Gespräch zu suchen, weil ich befürchte, in einem Gespräch die Fassung zu verlieren?
Steht bei der Mail das Ziel, Dampf abzulassen, im Vordergrund?
Nehme ich Personen ins BCC? (1 Punkt pro Person)
Enthält meine Mail mehr Großbuchstaben als für die korrekte Rechtschreibung notwendig? (1 Punkt pro überflüssigem Großbuchstaben)
Enthält meine Mail ein Ausrufungszeichen außerhalb eines positiv-wertschätzenden Kontextes? (1 Punkt pro Ausrufungszeichen zählen)
Enthält meine Mail mehrmals dasselbe Satzzeichen direkt hintereinander? (pro Vorkommnis pro Satzzeichen einen Punkt zählen)
Kommen Fettdruck, Unterstreichungen oder ähnliche Hervorhebungen vor? (pro Vorkommnis einen Punkt zählen)

Die Anzahl der Punkte sind die Stunden, die ich vergehen lassen sollte, bevor ich die Mail (nach nochmaligem Durchlesen) tatsächlich abschicke. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich es aber wirklich nicht aushalte, zu warten, bis diese Zeit vergangen ist, verdoppelt sich der Zeitraum. Ab 12 Punkten ist davon auszugehen, dass diese Mailfassung insgesamt nicht geeignet ist. Sie wird gelöscht und ein anderer Lösungsansatz gesucht.

Ich bin gespannt, ob es mit dieser Checkliste nun besser funktioniert.

Mittagessen mit einer anderen Mitarbeiterin, die ich in ein Restaurant einlud. Es gab bei ihr ein Schicksalsereignis in der Familie, wir besprachen, wie es nun (beruflich) weitergehen kann.

Nun war es schon 15 Uhr, es stand ein längeres Gespräch mit den Steuerexperten zur (immer noch – seit September letzten Jahres!) laufenden Steuerprüfung an, zentral dabei die Frage, inwieweit die aktuellen Anforderungen noch zumutbar sind. Steuern sind ein Gebiet, auf dem ich mich nicht gut auskenne, dafür gibt es eine Fachabteilung und externe Dienstleister. Ich bin lediglich als Schnittstelle dabei und finde das alles sehr interessant, weil ich viel Neues dabei lernen kann.

Den restlichen Arbeitstag verbrachte ich damit, neue Erkenntnisse bzw. Entwicklungen in bestehende Abläufe zu integrieren.

Gegen 19:30 Uhr Ankunft zu Hause, Außentemperatur gleich Innentemperatur (29 Grad), also Lüften. Heute war ich mich Kochen an der Reihe, wir hatten erfreulicherweise noch Reste im Kühlschrank, die ich für Herrn N aufwärmte, ich selbst habe ja mittags schon gegessen. Für mich gibt es gleich noch eine neue Wassermelone und vielleicht ein Eis. Und dabei wollte ich ein Buch lesen, habe aber gerade erfahren, dass Frau Herzbruch später für ein Telefonat zu haben ist. Darauf freue ich mich!

2. August 2026

Was alles liegen bleibt. Wenn man sich ein paar Monate am Rande des Machbaren bewegt.

Morgens räumte ich den Kühlschrank auf. Die Lieblingsbiersorte von Papa N, von der ich immer eine Flasche gut gekühlt mit ins Pflegeheim nahm. Das alkoholfreie Bier, das er bei seinem Krankenhausaufenthalt im Januar so gern getrunken hatte. Die Gläschen mit frisch geschnittener Melone und Kühlpacks, um sie frisch zu halten, bis sie den Patienten 250 km entfernt erreichen. Ihn dann aber nur schlafend antreffen, das Gläschen wieder mit zurück, vielleicht für das eigene Frühstück am nächsten Morgen, zu dem es dann aus Zeitgründen nie kommt. Und bei der nächsten Fahrt lieber ein neues Gläschen machen, das alte ist zwar erst zwei Tage alt aber in einem fragilen Zustand lieber nichts riskieren zumal bei den Temperaturen. Und zwei halbe Melonen entsorgt, zu deren Schnippeln es dann nicht mehr kam und auf die ich mich für mich selbst bei langen Autofahrten freute, für den Abend, aber dann war ich immer zu müde und irgendwann habe ich sie vergessen. Wie auch die Karotten und die Gurken.

Im Gemüsefach kleine Kakao-Trinkpäckchen, die ich quasi im Gegenzug aus dem Krankenhaus mitbekommen habe. „Du musst ja auch was für die Fahrt haben“. Dass ich schon in der Grundschule keinen Fertigkakao mochte, geschenkt. Es ging um die Geste.

Auf dem Schreibtisch ein Karton mit Keksen, den Lieblingskeksen, die er aber seit einigen Wochen nicht mehr gut abbeißen konnte, ein gesamtes Sortiment an leichter zu kauendem Gebäck zum Durchprobieren, von dünn-knusprig zu dick-weich. Ein anderer Karton mit schönen Erinnerungen aus der Wohnung, die ich ihm nach und nach mitbringen wollte ins Pflegeheim, um ihn nicht zu überfordern. Daneben jetzt ein Karton mit den Sachen aus dem Pflegeheim: die Weihnachtskeksdose, die Uhr vom Nachttisch, das Handy, eine Armbanduhr, ein Stift mit Gravur, ein paar Bilder und – wo er den in den vergangenen vier Monaten aufgegriffen hat, wird jetzt für immer Papa Ns Geheimnis bleiben – ein Modeschmuck-Damenring. Daneben eine Tasche mit Sachen aus dem Krankenhaus. Die Brille, eine Zeitschrift und die drei Bücher, die ich mitgebracht hatte zum Vorlesen, eins nach dem anderen in abnehmender Komplexität. Ähnlich wie mit den Keksen in immer hilfloseren Versuchen, zu kompensieren, aufzuhalten, doch noch die Kurve zu kriegen.

In Ms altem Zimmer steht ein Schrank, in dem ich ausreichend Platz habe für die Fotoalben, die anderen Bilder und ein paar ausgewählte Erinnerungsstücke, die für mich keinen Gebrauchswert haben, aber die ich nicht weggeben möchte. Dort sind nun auch die Uhren, die Brille und der Stift. Beim Einräumen dachte ich für einen Moment, im Schrank würde es nach der Wohnung meiner Eltern riechen, vielleicht durch die ganzen Gegenstände. Als ich ihn dann nochmal öffnete, bemerkte ich aber, dass er nur nach Holz roch. Dafür tickt der Wecker munter vor sich hin und ist sogar auf die richtige Uhrzeit eingestellt. Ich ließ ein Lächeln im Schrank und schloss die Türen wieder.

Leider auch auf dem Schreibtisch: Etwa vier Zentimeter Papier, an das ich keine Erinnerung habe. Also auch nicht, ob ich mich schon darum gekümmert habe oder nicht und vieles hat seine Relevanz verloren. Visitenkarten der Stationen im Uniklinikum, Behandlungsvereinbarungen, Einladung zum Grillabend im Pflegenheim, Kontoauszug aus der „Taschengeldkasse“, Steuerbescheid und letzte Nebenkostenabrechnung von Papa N, Kündigungsbestätigungen von allem Möglichen, Einladung zum Angehörigenabend, Rechnungen vom Sanitätshaus. Und viele Notizzettel zu notwendigen Bestellungen und notwendigen Fragen und Telefonaten, natürlich aber auch zu eigenen Angelegenheiten: wer beauftragt den Fliesenleger für das Loch im Bad, neuen Termin machen für das Gäste-WC, Termin machen für die neue Brille und zur Zahnkontrolle. Halbfertige Vorgänge zu Kostenerstattungen, vielleicht auch fertig oder gar nicht angefangen, ich habe den Überblick verloren und werde mich neu einarbeiten müssen. Die Teilnahmeurkunde vom Gesangsworkshop. Der war vor gut drei Monaten, es kommt mir vor, als sei eher ein Jahr vergangen.

Den Alltag zurückerobern, das ist die Aufgabe für die nächsten Wochen.