6. November 2026 – Schlafen
Puh, heute wird es knapp mit der Bloggen-Deadline. Ich muss bei Frau Herzbruch noch nachverhandeln bezüglich der Uhrzeit, Mitternacht ist an manchen Tagen knapp für mich, da bin ich noch nicht zu Hause. Ich denke, 2 Uhr nachts ist angemessener.
Heute kam ich um 23 Uhr nach Hause und war so müde, dass ich beinahe ins Koma gefallen wäre, während ich neben der kleinen Katze auf dem Küchenfußboden saß, während sie fraß. So machen wir das ja immer, sie ist eine Gesellschaftsfresserin, natürlich nicht in jeder Gesellschaft, es muss schon besonders gute Gesellschaft sein. Also ich. Und ich mache in der Zeit dann Rückenübungen. Deshalb habe ich nie Rückenbeschwerden.
Auch heute hatte ich allerdings Migräne, die aber nur exakt so lang ging, bis ich nach der Arbeit in der S-Bahn saß und zähneknirschend aus Vernunft statt zum Chor nach Hause fahren wollte. Plötzlich löste sich die Klammer um den Kopf. Also wechselte ich auch sofort zurück zum ursprünglichen Plan und ging zum Chor, die Musik entspannte den Kopf weiter. Das hätte auch anders sein können, aber nächste Woche ist das Konzert, also klang es heute schon ganz gut.
Ich merke immer, wenn ich zur Tür hereinkomme, wie unfassbar wohl ich mich zu Hause fühle. Sobald ich hereinkomme, bin ich sofort entspannt. So auch heute – und dann merke ich die Müdigkeit oder was es gerade ist. Wie gesagt, aktuell Müdigkeit, sie kommt zum richtigen Zeitpunkt so kurz vor MItternacht. Morgen um 8 kommt M und holt Herrn N ab, sie fahren zusammen übers Wochenende weg, ich fahre nicht mit und werde dann voraussichtlich einfach kurz die Katze füttern und dann weiterschlafen. Vielleicht auch zum Sport gehen, man weiß nie derzeit. Beides, Schlafen und Sport steht auf meinem Notizzettel für das Wochenende, zusammen mit ungefähr 15 weiteren Punkte und auf alle freue ich mich, auch auf das Wäsche waschen, das finde ich super, macht ja die Waschmaschine, die läuft einfach während ich mich kompetent fühle, weil die Wäsche sauber wird. Auch auf das Paket abholen, da geht man raus mit einem Ziel, nicht allzu weit, trifft Leute, trägt etwas Schönes zurück in die Wohnung. Auch auf die Chorbuchhaltung, alles wird am Ende glatt aufgehen und das macht mir ein angenehmes Gefühl im Kopf.
Jedoch: erstmal schlafen!
