4. Mai 2026 – Urlaub zu Hause Tag 7

Als ich heute aufwachte, war ich sofort sehr zufrieden, die Halsschmerzen hatten sich nämlich nicht zu einer Krankheit ausgebreitet sondern waren im Hals geblieben – etwas weiter nach hinten/unten gerutscht, nicht sonderlich beachtenswert. Die Nase ist komplett unbeeinträchtigt, was für mich neu ist. Erkältungen beginnen bei mir üblicherweise in der Nase. Allerdings habe ich derzeit eine akute Phase der Nasensprayabhängigkeit, vielleich hat sich das auf den nahenden Infekt positiv ausgewirkt, so dass die Nebenhöhlen frei geblieben sind. Zu irgendwas muss ja auch eine Nasensprayabhängigkeit gut sein. Jedenfalls war heute der Beginn des Ausruhurlaubs geplant, also blieb ich noch im Bett. Es war sowieso erst 6 Uhr.

Ich probierte nochmal, einen Podcast zu hören. Im Auto klappt das ja mittlerweile recht gut, vielleicht kann ich das auf „im Bett“ ausweiten, zumal ich ja schon ausgeschlafen war. (Hier ein kurzer Einschub, Sie können mir gerne Podcasts empfehlen. Wichtig: kein männlicher Host, schon gar nicht zwei männliche Hosts. Und nichts mit Verbrechen.) Hat aber nicht geklappt, ich schlief wieder ein und wurde erst zwei Stunden später wieder wach.

Ab da ging der Tag komplett für die Chorbuchhaltung drauf. Daran hatte ich dieses Jahr nämlich noch gar nichts gemacht, zusätzlich werden im Januar die Mitgliedsbeiträge und regelmäßigen Spenden eingezogen, es hatte sich also etwas angesammelt. Jetzt ist der Rückstau erledigt, das restliche Jahr wird wieder eine halbe Stunde pro Monat ausreichen.

Nebenher schnurrte die Waschmaschine und die Spülmaschine, ich überzog die Betten frisch, nahm Pakete für die ganze Nachbarschaft an und erledigte Familientelefonate. Die Meisen frästen sich währenddessen auf dem Balkon durch vier Meisenknödel.

Gegen 18 Uhr beschloss ich, dem ruhigen Tag einen ruhigen Abend folgen zu lassen. Kein Kino für mich heute, ich muss gelegentlich Husten, das ist im Kino unangenehm.

Morgen werde ich das Haus wieder verlassen. Entweder, weil ich ganz fit bin oder, weil ich in der Apotheke Halsmedikamente kaufen muss. Vielleicht ergibt es sich dann, dass ich beim Optiker vorbeischaue und mich nach einer neuen Brille umsehe, oder im Rewe den leckeren Kokosjoghurt kaufe, den ich gestern bei Schanuf probierte und den ich momentan gar nicht brauche, weil noch ausreichend anderer Joghurt im Kühlschrank ist, schon über das MHD und daher essbedürftig. Aber die Erbsenmilch von Fly könnte ich kaufen, die war auch gut. Ein bisschen Luxus im Urlaub muss schon sein.

Und wenn ich mich wirklich fit fühle, fahre ich zum Wertstoffhof und entsorge Balkonsichtschutz und Isomatten, statt sie wie eine zerlegte Leiche, portioniert in Müllsäcken, nachts auf verschiedene Restmülltonnen zu verteilen.

1 Gedanke zu „4. Mai 2026 – Urlaub zu Hause Tag 7“

  1. Frau Schwänchen

    Weniger Pidcast als gelesenene Kurzgeschichten, aber überzeugte Empfehlung: „Wir dachten, wir könnten fliegen“ in der ARD Audiothek.

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